Ein warmherziger Roman für alle, die daran glauben, dass Zusammenhalt das Leben heller macht. Susan Kreller
LICHT NACH OBEN
Nominiert für den Bayerischen Buchpreis 2026
12 Schriftstellerinnen und Schriftsteller unterwegs im Gastland
der Frankfurter Buchmesse 2026
Das Glück lässt sich nicht einfach finden – aber es liegt in den einfachen Dingen. Ein feinsinniger Roman über die ungeahnte Schönheit, die in unserem Alltag verborgen liegt. Lisa Kreißler / NDR Ein Pfälzer Bundeskanzler, der Filme liebt.
Eine Kanzlergattin, die das Licht braucht.
Ein DDR-Flüchtling, der hinter die Fassaden schaut.
»Mirko Bonnés Romane überzeugen durch seine Fähigkeit, historische Fakten mit sensibler Figuren- und Spracharbeit den Fragen des Lebens gegenüberzustellen.«
Der neue große Familienroman des versierten Erzählers und Bestsellerautors »Sich im Spiegel eines Romans der eigenen Familiengeschichte bewusst werden.« Michael Kumpfmüller »Eine amüsante und subversive Sicht auf das Selbstverständnis einer aristokratischen Familie in den 1940er Jahren.«
The Guardian Nancy Mitford
Liebe unter kaltem Himmel
»Man kann im Leben auf vieles verzichten, aber nicht auf Katzen, Eulen, Gärten und Literatur.« Jetzt schon kaufen und auf 2027 freuen! Jede Geistergeschichte ist eigentlich eine Liebesgeschichte »Floren erzählt mit großer atmosphärischer Genauigkeit. Ein kunstfertiges, literarisches Gewebe aus verschiedenen Erzählfäden.« Jana Magdanz / WDR Eine Katze, die wie aus dem Nichts erscheint – und die alles verändert... Kommt mit nach Süditalien und wagt einen Neuanfang Ein urkomischer Roman über die Angst vorm Scheitern und die Kraft, immer wieder aufzustehen So lustig hat noch niemand über Depressionen, Mutterschaft und die Absurditäten der Buchbranche geschrieben. Wer den sog spürt, ist schon mittendrin.

Aktuelles

  • 16.10.2026

    Der Horst Bingel-Preis für Literatur 2026 geht u.a. an Henning Ahrens

    Mit dem Horst Bingel-Preis werden Arbeiten in der »Kleinen Form« gewürdigt (Lyrik, Erzählung, Kurzprosa, Essay, Reportage oder Blog), deren literarische Qualität auch als gesellschaftliches Engagement zu lesen ist. In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal drei Lyrikpreise, die an Henning Ahrens, Daniela Danz und Tom Schulz gehen.

    Der Preis erinnert an seinen Namensgeber Horst Bingel (1933-2008), dessen schriftstellerisches Werk in den Genres jener »Kleine Form« erschien. Er wird in zweijährigem Turnus vergeben von der Horst Bingel Stiftung für Literatur (Frankfurt am Main), ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und wird großzügig unterstützt durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur und das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main. Die Jury 2026 besteht aus Barbara Bingel (Horst Bingel-Stiftung für Literatur), Alexandru Bulucz (Bingel-Preisträger 2024), Björn Lauer (S. Fischer Verlage), Dr. Hans Sarkowicz (Kulturwissenschaftler) und Dr. h.c. Wolfgang Schopf (Literaturarchiv der Goethe-Universität).

    Zu Henning Ahrens heißt es: Während seine Romane der fantastischen Literatur zugerechnet werden, erinnern seine Gedichte häufig an Naturlyrik, sind aber keineswegs von Sehnsucht nach einer Idylle geprägt. So stößt in seinem jüngsten Band »Inventur eines Dinosauriers« das Individuum auf der Suche nach seiner Verortung auf gegenwärtige gesellschaftliche Verwerfungen. Dabei treffen wir auf eine rhythmisierte Sprache, so elegant wie beweglich, deren Formstrenge keine Experimentierfreude hemmt, und die mit akrobatischen Wendungen und rätselhaften Wortschöpfungen überrascht.

  • 05.10.2026

    Holocaust-Überlebende Irene Butter ist verstorben

    Irene Butter gehörte zu den letzten Zeitzeuginnen des Holocaust, die bis heute unermüdlich ihre Geschichte erzählt. Nun ist sie am 02. Oktober 2026 im Alter von 95 Jahren in den USA verstorben.
    Geboren 1930 als Irene Hasenberg in Berlin, wuchs sie in einer deutsch-jüdischen Familie auf. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten veränderte ihr Leben früh: Diskriminierung, Gewalt und schließlich die Flucht prägten ihre Kindheit. 1937 emigrierte die Familie in die Niederlande – doch auch dort waren sie nicht sicher. Nach der deutschen Besatzung wurde die Familie 1943 verhaftet und über das Durchgangslager Westerbork in das Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert.
    Butter war damals 13 Jahre alt. Hunger, Angst und Krankheit bestimmten ihren Alltag. Nur durch eine Verkettung von Umständen – darunter ein geplanter Gefangenenaustausch – überlebte sie. 1945 gelang ihr schließlich die Flucht in die Freiheit und über Umwege kam sie in die USA, wo ihr neues Leben begann: Butter studierte Wirtschaftswissenschaften, wurde Professorin an der University of Michigan und baute sich eine akademische Karriere auf. Die Vergangenheit blieb präsent, doch fast 30 Jahre sprach Irene Butter nicht über ihre Erlebnisse.
    Erst ein Schulprojekt ihrer Tochter wurde zum Wendepunkt und sie begann, ihre Geschichte zu erzählen – zunächst vor einer Klasse, später weltweit. Aus diesem Moment entstand ein lebenslanges Engagement. Butter reiste durch Schulen, Universitäten und öffentliche Einrichtungen, sprach mit Jugendlichen und Erwachsenen über den Holocaust, über Ausgrenzung und Verantwortung. Ihr Leitsatz: nicht wegsehen, nicht schweigen. Aus Gesprächen mit vier Schülerinnen entstand der NDR-Podcast »Zeitkapsel – Irene, wie hast du den Holocaust überlebt?«. Ihre Erfahrungen hat Butter auch literarisch festgehalten: 2022 erschien bei Schöffling & Co. ihre Autobiographie »Wir hatten Glück, noch am Leben zu sein«, in der sie eindringlich ihre Kindheit, die Verfolgung und das Überleben im Konzentrationslager schildert.
    Ihr Leben lang engagierte sich Irene Butter politisch und gesellschaftlich. Sie setzte sich für Verständigung ein, etwa in interkulturellen Dialoggruppen, und ist Mitbegründerin von Vorlesungsreihen, die sich mit Zivilcourage und Verantwortung beschäftigen. Für ihr Engagement wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Bundesverdienstkreuz.
    Doch wichtiger als jede Ehrung ist ihr die Wirkung ihrer Worte – besonders auf junge Menschen. Was bleibt, ist ihre Botschaft: Erinnerung ist keine Vergangenheit – sie ist Auftrag.
  • 05.10.2026

    Nadja Küchenmeister erhält Liliencron-Poetik-Dozentur 2027

    Die mit 10.000 Euro honorierte Detlev von Liliencron-Poetikdozentur für Lyrik in Kiel geht im Jahr 2027 an die Dichterin Nadja Küchenmeister. Am 14. November 2026 findet im Auerbach Institut der Universität Köln zudem eine Tagung zu Küchenmeisters Gedichtband »Der Große Wagen« statt. Nadja Küchenmeister wird dort auch selbst zu Gast sein und lesen.

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